This is very different today. It could however limit the capability of UK to make arbitrarily large fiscal expansions.
I don't know if you read my answer in the other thread about cheap money to your comment, so to give the reason for the reason of 2) Germans are chronically incapable of handling sudden slumps: The politicians act according to learned rules, not based on an underlying economic theory. When the Sachverständigenrat was telling every year the same, it was a respected council. Now they have changed their opinion, and they are busted as flip floppers. The idea, that those economists react on a change of situation doesn't come to the mind of many. Peter Struck, the faction leader of the SPD in the German parliament, even suggested to abolish that council. Usually one would expect some happiness, that the council finally suggests something the (equally single minded) left wing of the SPD wants all the time, so Struck could get some unity in his party, when the left wing and those who follow economic advice want the same policy. But he isn't. The rules are not allowed to change. The policy that was good yesterday has to be good tomorrow, because the world never changes.
From Herdentrieb blog:
Erst hat mich der Sachverständigenrat hoch erfreut, dass er ein anständiges Konjunkturprogramm gefordert hat - zum ersten Mal seit Mitte der 70er Jahre hat das einflussreiche Gremium zugegeben, dass es mehr als die Angebotsseite in der Wirtschaft gibt. [From the text written by Robert von Heusinger] Vieleicht liegt das weniger an "Umdenken", sondern vielmehr daran, dass wir es zum ersten mal seit Jahrzehnten mit einer genuin keynesiansichen Unterbeschaeftigungssituation tun haben? Und differenziert denkende Oekonomen in einer keynesianischen Situation keynesianische Massnahmen empfehlen, waehrend sie einer strukturellen Unterbeschaeftigungssituation strukturelle Massnahmen fordern? Nehmen wir die 2001-05-Episode, waehrend der Du ebenfalls beharrlich nach hoeheren Fiskalausgaben riefst. Damals hatte die deutsche Volkswirtschaft mAn ein offensichtliches Wettbewerbsproblem aufgrund des Kapitalkostenueberhangs nach der Euro-Einfuehrung, und musste den Ueberhang mittels Disinflationierung abtragen. Ausserdem hatte Eichel den Haushalt 2001 strukturell in den Sand gesetzt. Damals haette expansive Fiskalpolitik lediglich eine Verlaengerung der Wettbewerbsprobleme bedeutet und einen Haushalt, der voellig aus dem Ruder gelaufen waere, so dass heute kein Spielraum fuer fiskalische Massnahmen vorhannden waere. Heute hingegen kann von einem Wettbewerbsproblem keine Rede sein--die Ursache fuer den Konkunktureinbruch sind offensichtlich die Implosion des Finanzsystems und das Wegbrechen der Auslandsnachfrage. Zugleich kann der Haushalt dank der disziplinierten Politik der vergangenen Jahre ein paar Prozentpunkte mehr Defizit verkraften.[comment from a reader, with whom I usually agree]
Vieleicht liegt das weniger an "Umdenken", sondern vielmehr daran, dass wir es zum ersten mal seit Jahrzehnten mit einer genuin keynesiansichen Unterbeschaeftigungssituation tun haben? Und differenziert denkende Oekonomen in einer keynesianischen Situation keynesianische Massnahmen empfehlen, waehrend sie einer strukturellen Unterbeschaeftigungssituation strukturelle Massnahmen fordern?
Nehmen wir die 2001-05-Episode, waehrend der Du ebenfalls beharrlich nach hoeheren Fiskalausgaben riefst. Damals hatte die deutsche Volkswirtschaft mAn ein offensichtliches Wettbewerbsproblem aufgrund des Kapitalkostenueberhangs nach der Euro-Einfuehrung, und musste den Ueberhang mittels Disinflationierung abtragen. Ausserdem hatte Eichel den Haushalt 2001 strukturell in den Sand gesetzt. Damals haette expansive Fiskalpolitik lediglich eine Verlaengerung der Wettbewerbsprobleme bedeutet und einen Haushalt, der voellig aus dem Ruder gelaufen waere, so dass heute kein Spielraum fuer fiskalische Massnahmen vorhannden waere.
Heute hingegen kann von einem Wettbewerbsproblem keine Rede sein--die Ursache fuer den Konkunktureinbruch sind offensichtlich die Implosion des Finanzsystems und das Wegbrechen der Auslandsnachfrage. Zugleich kann der Haushalt dank der disziplinierten Politik der vergangenen Jahre ein paar Prozentpunkte mehr Defizit verkraften.[comment from a reader, with whom I usually agree]
I think he will prove optimistic on 2009 growth though.
Per Fai de bèn a Bertrand, te lou rendra en cagant