The European Tribune is a forum for thoughtful dialogue of European and international issues. You are invited to post comments and your own articles.
Please REGISTER to post.
Zwei Vorteile haben sich die politischen Akteure gegenüber den Märkten inzwischen erarbeitet: Erstens steht seit dem letzten Europäischen Rat das rechtliche Korsett, das auch die vor dem Verfassungsgericht zitternde Bundesregierung stützt. Damit kann Kanzlerin Angela Merkel befreiter und bündnisdienlicher argumentieren, ohne ständig die Populisten- und Kläger-Meute im Nacken zu spüren. Und zweitens hat sich in Europa weitgehend die Erkenntnis durchgesetzt, dass die deutschen Vorstellungen von Stabilität und Kontrolle der Währung so falsch nicht sind. ANZEIGE div#CAD_AD {display:block !important;} Nun kommt also die Stunde einer Idee, die tatsächlich schon vor neun Monaten heftig diskutiert und verworfen wurde: Es wird Zeit für den europäischen Währungsfonds, das Pendant zum global agierenden IWF, der mit großen Taschen, väterlicher Strenge und vor allem dem richtigen Regel-Mix für Ordnung auf den Währungsmärkten sorgen kann. Dieser Fonds mag einen anderen Namen tragen, für seine Funktion aber gibt es keine Alternative: Unabhängig muss er sein, ausgestattet mit Geld und Kreditwürdigkeit, und vor allem braucht er Zähne. Wer den Fonds anzapft, der muss sich an strenge Auflagen halten. Das Regelwerk muss von allen Staaten gewollt sein, damit den Märkten ein Signal der Entschlossenheit entgegengesetzt wird. Und schließlich muss wie beim IWF klar sein: Wer die Hilfen in Anspruch nimmt, der muss auf Souveränität verzichten und sich einem Regelwerk für Stabilität unterwerfen, das den nationalen Parlamenten nicht schmecken wird.
Zwei Vorteile haben sich die politischen Akteure gegenüber den Märkten inzwischen erarbeitet: Erstens steht seit dem letzten Europäischen Rat das rechtliche Korsett, das auch die vor dem Verfassungsgericht zitternde Bundesregierung stützt. Damit kann Kanzlerin Angela Merkel befreiter und bündnisdienlicher argumentieren, ohne ständig die Populisten- und Kläger-Meute im Nacken zu spüren. Und zweitens hat sich in Europa weitgehend die Erkenntnis durchgesetzt, dass die deutschen Vorstellungen von Stabilität und Kontrolle der Währung so falsch nicht sind.
ANZEIGE div#CAD_AD {display:block !important;}
Nun kommt also die Stunde einer Idee, die tatsächlich schon vor neun Monaten heftig diskutiert und verworfen wurde: Es wird Zeit für den europäischen Währungsfonds, das Pendant zum global agierenden IWF, der mit großen Taschen, väterlicher Strenge und vor allem dem richtigen Regel-Mix für Ordnung auf den Währungsmärkten sorgen kann.
Dieser Fonds mag einen anderen Namen tragen, für seine Funktion aber gibt es keine Alternative: Unabhängig muss er sein, ausgestattet mit Geld und Kreditwürdigkeit, und vor allem braucht er Zähne. Wer den Fonds anzapft, der muss sich an strenge Auflagen halten. Das Regelwerk muss von allen Staaten gewollt sein, damit den Märkten ein Signal der Entschlossenheit entgegengesetzt wird. Und schließlich muss wie beim IWF klar sein: Wer die Hilfen in Anspruch nimmt, der muss auf Souveränität verzichten und sich einem Regelwerk für Stabilität unterwerfen, das den nationalen Parlamenten nicht schmecken wird.
<shudder> Of all the ways of organizing banking, the worst is the one we have today — Mervyn King, 25 October 2010
Mehrere Eurostaaten bereiten einen endgültigen Rettungsplan für den Euro vor, der die Spekulationen gegen die Gemeinschaftswährung beenden soll. Zentrale Bedeutung erhält dabei nach Informationen der Süddeutschen Zeitung eine neue Institution zur Nothilfe und zur Disziplinierung der Mitgliedsländer. Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde forderte darüber hinaus, eine starke europäische Wirtschaftsregierung aus den 16 Staaten der Euro-Gruppe zu bilden und Großbritannien explizit auszuschließen.
In der Vorbereitung des nächsten Treffens der Euro-Finanzminister Mitte Januar in Brüssel bemühen sich mehrere Staaten um ein geschlossenes Rettungskonzept für den Euro. Neben Irland, Finnland und den Niederlanden hat sich nach Informationen der SZ vor allem die Bundesregierung mit einem Papier zu Wort gemeldet, in dem detailliert Struktur und Regeln für einen "Europäischen Stabilitäts- und Wachstums-Investmentfonds" beschrieben werden.
The best part is that they appear to want to put the Euro on a gold standard
Der Fonds müsse grundsätzlich "unbegrenzt refinanzierungsfähig" sein, um die Währung zu sichern, heißt es. Dafür sollen die einzelnen Euroländer anteilig Bürgschaften bereitstellen. Jegliche Hilfen werden nur unter strengen Bedingungen gewährt. Notleidende Euroländer können sich an den Fonds wenden, wenn sie für neue Kredite werthaltige Sicherheiten bereitstellen. Das können Goldreserven oder staatliche Unternehmensanteile sein.
Sadly, it seems that the response to the stress of this crisis has caused too many to fondly remember how their father used to beat them, or how their grandfather used to beat their father. I can play that game. It was far better in 1929 when there was no one to rescue feckless investors from their folly and many jumped from tall buildings. Let's bring back those days. As the Dutch said while fighting the Spanish: "It is not necessary to have hope in order to persevere."
by JakeS - May 15 7 comments
by ARGeezer - May 16 10 comments
by Nomad - May 10 14 comments
by Metatone - May 14 85 comments
by gmoke - May 17
by DoDo - May 12 10 comments
by Migeru - May 6 100 comments
by Migeru - May 7 8 comments
by ARGeezer - May 1610 comments
by JakeS - May 157 comments
by Metatone - May 1485 comments
by DoDo - May 1210 comments
by Nomad - May 1014 comments
by Migeru - May 78 comments
by marco - May 782 comments
by Migeru - May 6100 comments
by Ted Welch - May 35 comments
by afew - May 340 comments
by ceebs - May 26 comments
by gmoke - Apr 301 comment
by Frank Schnittger - Apr 3067 comments
by joelado - Apr 2954 comments
by Metatone - Apr 2854 comments
by ATinNM - Apr 275 comments
by ceebs - Apr 265 comments
by Frank Schnittger - Apr 2686 comments
by In Wales - Apr 2136 comments