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In dem als Tätigkeitsbericht für die Jahre 2012 bis 2015 herausgegebenen Report heißt es, der Forschungsverein habe auf Empfehlung seines Beirates eine "Kurzzeit-Inhalationsstudie mit Stickstoffdioxid bei gesunden Menschen gefördert". Stickstoffdioxid (NO2) ist jener Schadstoff, dessen Messwerte von VW in den USA jahrelange manipuliert worden waren, um die gesetzlichen Grenzwerte für Dieselfahrzeuge offiziell einzuhalten. In Wirklichkeit wurden die Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten. Laut EUGT-Report wurde die Wirkung unterschiedlicher NO2-Konzentrationen in der Atemluft auf 25 gesunde Versuchspersonen untersucht.

Daimler distanziert sich von Versuchen Es habe "keine Reaktion auf das inhalierte NO2 nachgewiesen" werden können. Es hätten auch "keine entzündlichen Wirkungen von NO2 an den Atemwegen festgestellt" werden können. Daimler ist dennoch entsetzt über das, was da im Namen der deutschen Autoindustrie geschah. "Wir distanzieren uns ausdrücklich von der Studie und der EUGT", erklärte der Stuttgarter Autohersteller am Sonntag zu den Menschenversuchen. "Wir sind über das Ausmaß der Studien und deren Durchführung erschüttert." Und weiter: "Wir verurteilen die Versuche auf das Schärfste." Daimler betonte, man habe keinen Einfluss auf den Versuchsaufbau gehabt. Der Konzern habe "eine umfassende Untersuchung eingeleitet, wie es dazu kommen konnte". Das Vorgehen der EUGT "widerspricht unseren Werten und ethischen Prinzipien".

by gk (gk (gk quattro due due sette @gmail.com)) on Mon Jan 29th, 2018 at 02:22:37 PM EST
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